dekorative LED Leuchtmittel

LED Leuchtmittel müssen nicht langweilig aussehen.
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Hier finden Sie Kopfspiegellampen, Vintage/ Retro Leuchtmittel in Goldlicht, weiß und klar.
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Die Geschichte der LED Leuchtmittel

Basis der LED Leuchtmittel ist eine Entdeckung vom Nobelpreisträger Karl Friedrich Braun. Er fand 1867 heraus, dass Kristalle Strom leiten in einer Richtung, nicht aber in der anderen. Das ergab noch kein LED Leuchtmittel, allerdings ist die Halbleiter-Eigenschaft wichtig für die LED-Lampen zur Lichterzeugung.
Die Historie der Licht emittierenden Diode (LED) beginnt in 1907: Der Engländer Round entdeckte, anorganische Stoffe leuchten unter elektrischer Spannung. Der Physiker Losev beobachtete 1921 diesen Effekt erneut und in 1935 fand Georges Destriau mit Zinksulfid eine Lichtemission und nannte sie "Lossev-Licht“. Erst 1962 brachte der Amerikaner Nick Holonyak seine erste rote Lumineszenzdiode. Die industrielle LED war geboren.
Drei Jahrzehnte diente die LED als Leuchtanzeige oder zur Signalübertragung. Erst die Entwicklung der Transistoren gab den neuen Schub in der Entwicklung der derzeitigen Leuchtdiode. Die Lichtausbeute wurde größer und Ende der 1990er Jahre hielten die LED Leuchtmittel Einzug in den Alltagsgebrauch ein. Durch Leuchtstoff-Zugabe zeigt die LED in 1995 weißes Licht, durch eine Lumineszenzkonversion, das ist eine Zugabe von Farbstoff, die LEDs farbig leuchten lässt. Die weißen LEDs sind zwei Jahre später auf dem Markt.
In 2006 erreichen die LEDs die Lichtausbeute von 100 Lumen/pro Watt. Mehr Effizienz haben nur Gasentladungslampen.

Die Funktionsweise und Aufbau von LED Leuchtmitteln

Die LED kommt mit einem einfachen Aufbau. Sie hat einen LED-Chip, einem Reflektor, den Kontakt zur Kathode und einen Golddraht zur Anode, zudem eine Kunststoff-Linse zur Verbindung und Zusammenhalt der Bauteile. Die Anode nimmt freie Elektronen auf, die Kathode sie ab. Der Effekt wird bei der Metallbeschichtung genutzt. Der LED-Chip besteht aus dem Halbleitermaterial, das die Diode bildet. Sie lässt Strom in einer Richtung fließen. Dabei verwendet man zwei Schichten des Halbleitermaterials: eine Schicht mit Überschuss an Elektronen, die „n“-Schicht, die andere mit Elektronenmangel, die „p“-Schicht mit Elektronenlöchern. Dazu werden andere Atome wie Bor oder Silizium zum Halbleitermaterial hinzugegeben.
Kommen nun beide Schichten zusammen, gleichen sich die Ladungsunterschiede aus. Dann ist der n-p-Körper neutral. Eine keine Spannung von n- zur p-Schicht reicht für einen Stromfluss zu starten. Die Elektronen fließen nun von der n-Schicht mit dem Elektronenüberschuss in die p-Schicht mit Elektronenmangel in die Löcher. Sie verbinden sich dort mit den positiven Atomen. Dabei wird die enthaltene Energie durch Licht freigesetzt. Es leuchtet durch die dünne p-Schicht. Die Lichtstärke wächst dabei proportional zur Stromstärke.
Die Wellenlänge des Lichts ist vom Halbleitermaterial und den zugegebenen Atomen zur Ladungsverteilung beeinflussbar. Die fertigen LEDs strahlen charakteristisch in einer eng eingegrenzten Wellenlänge. Damit kann man die Farbe des LED Lichtes bestimmen. Ob rote oder blaue, grüne oder gelbe LEDs, die LEDs geben ihr Licht sehr klar ab, wodurch die vielfältigen Anwendungen der LED Leuchtmittel möglich sind.